Yardmaster

Startspieler

Brett- und Kartenspiele

YARDMASTER

 

Verlag: Crash Games

Kategorie: Gesellschaftsspiel

Anzahl Spieler: 2-4

Altersgruppe: ab 13 Jahre

Spieldauer: 20 Minuten

 

Rezension von:

Peter Zanow

 

 

 

 

 

Ich gebe zu, ich bin ein Unterstützer des „Crowdfundings“, des „Katze im Sack“-Kaufens. Ich finde es faszinierend, welche Spielideen dort Realität werden, für die sich anscheinend keine Firma interessiert. Ich finde es spannend zu sehen, welche Extras freigeschaltet werden, weil sich immer mehr Menschen daran beteiligen. So ist auch Yardmaster, ein Eisenbahn-Kartenspiel , in meiner Spielesammlung angekommen, leider erst jetzt im Januar, aber dazu später mehr.

Yardmaster ist ein leicht zu erlernendes Kartenspiel, wo es darum geht, an seine Lok verschiedene Güterwaggons anzuhängen, bis eine bestimmte, von der Spielerzahl abhängige, Summe zusammen gekommen ist. Die Waggons bekomme ich, wenn ich sie ihrem Wert entsprechenden Mengen und Art an Gütern beladen habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falls ich mal nicht die passenden Güter habe, kann ich über den Umtauschchip auch mal Fremdwaren verladen.

Mein Spielzug besteht aus zwei Aktionen, wobei dieselbe Aktion doppelt genutzt werden darf. Die Aktionen wären, eine Güterkarte ziehen, einen Waggon kaufen oder seinen Umtauschchip wechseln. Worin besteht also die Schwierigkeit bei diesem Spiel? Die Waggons dürfen nicht wild aneinandergehängt werden, sondern es dürfen nur Anhänger mit der gleichen Farbe oder demselben Wert zusammengehängt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Glück gibt es eine Art Rangierbahnhof, in dem Waggons geparkt werden dürfen, um ohne Aktionskosten später angehängt zu werden. Dieses Abstellgleis wird natürlich auch gern genutzt, um den Mitspielern Waggons vor der Nase wegzuschnappen. Dazu tauchen in dem Stapel der Güterkarten einige Bonuskarten auf, die mir besondere Vorteile verschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem ein lockeres, schnelles, nettes Kartenspiel, welches durchaus empfehlenswert ist. Nicht zu empfehlen ist der Umgang der Firma „Crash Gams“ mit seinen Unterstützern. Kurz bevor die Spielemesse in Essen letztes Jahr seine Tore öffnete, erhielten sie die Nachricht, dass die Firma in Essen das Spiel Yardmaster zum Verkauf anbieten, bevor die Unterstützer ihr Spiel erhalten sollen, obwohl deutlich bei der Kickstarter-Aktion angekündigt, es würde niemals jemand anderes das Spiel vorher erhalten. Es soll angeblich nicht die unterstützte Version gewesen sein (der Bonus bestand aus zwei Kartenerweiterungen und Holzchips statt Pappchips), aber es bleibt die Frage im Raum stehen, habe ich jetzt eigentlich die Erstproduktion für den Verkauf in Essen unterstützt, was ja nicht mein Ziel war?

Zumindest werde ich für meinen Teil bei dieser Firma etwas zurückhaltender sein, wenn es um die Unterstützung eines neuen Spiels geht.

 

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