takethat

Startspieler

Brett- und Kartenspiele

Kartenspiel

für 2 - 4 Spieler

Verlag: NSV

Spielzeit: ca. 20 Minuten

Alter: ab 8 Jahren

Autoren: Andreas Spies

Reinhard Staupe

Inhalt:

 

79 Spielkarten

mit den Werten 12 - 98

Nicht dabei sind die

Werte 20, 30 , 40 ...

 

1 Spielanleitung

 

Pressemitteilung:

 

Was für einfache Regeln. Was für ein großartiges Ärgerspiel. Eine Karte an die Reihe anlegen oder eine Karte aus der Reihe entfernen - das ist schon alles! Wer beides nicht kann, muss Kröten schlucken und kassiert Minuspunkte, aber richtig fett. Spannend. Spaßig. Spitzenmäßig!

Spielverlauf

 

Noch ein Spiel mit Zahlkarten, wo eine Reihe genommen werden muss, mit Minuspunkten und Pluspunkten und .....

... na, ja - eigentlich ganz schön langweilig. Nach 6 NIMMT und vielen anderen Spielen dieser Art, kann es hier wohl kaum

noch eine neue Idee geben. Aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt!

Im Spielverlauf entsteht neben dem Talon eine Kartenreihe,

die beliebig lang sein kann. Jeder Spieler erhält 9 Spielkarten

(bei vier Spielern 8 Karten), wovon er eine Karte entweder neben den Talon legt oder eine Karte aus der Reihe "twistet".

Anschließend zieht der Spieler eine Karte vom Talon nach.

 

Legt der Spieler eine Karte in die Reihe rechts an, muss diese

Karte eine Zahl zeigen, die maximal 10 höher oder tiefer ist,

als die zuletzt gelegte Karte. Liegt also zum Beispiel die Karte

mit der Zahl 64 ganz rechts aus, muss der Spieler eine Karte mit dem Wert 54 - 74 legen.

 

Anstelle eine Karte zu legen, kann der Spieler ein beliebige Karte der Reihe "twisten". Dies bedeutet, eine Karte aus der Reihe zum Nehmen, von der er eine umgekehrte Zahl auf seiner Hand hat. Also zum Beispiel kann die Zahl 74 mit der

47 "getwistet" werden. Beide Karten legt der Spieler offen vor sich hin. Offen liegende Karten zählen Pluspunkte.

Wer keine Karten "twisten" kann und auch keine Karte in der Reihe anlegen kann, erhält alle Karten der Reihe, die er verdeckt vor sich legt und die am Spielende Minuspunkte bringen. Eine Reihe kann auch freiwillig genommen werden - dazu gleich mehr. Alles nicht so schlimm, wenn es da nicht Karten mit Schnapszahlen gäbe (22,33,44...) die natürlich auch nicht "getwistet" werden können und gleich fünf Minuspunkte zählen, während normale, verdeckt liegende Karten vor dem Spieler nur einen Minuspunkt zählen.

 

Ist der Zugstapel komplett aufgebraucht, wird noch so lange weiter gespielt, bis die Reihe entweder komplett leer ist

(also weg-getwistet wurde) oder ein Spieler die Reihe nehmen musste. Handkarten zählen dann nicht mehr zur Punktwertung. Plus- und Minuspunkte werden aufgerechnet und das Ergebnis für jeden Spieler notiert. Wer nach einer

vorher festgelegten Anzahl an Runden die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Bewertung

 

Was 10 Punkte Höchstwertung? Sorry, ich musste es machen.

Andreas Spies und Reinhard Staupe ist da schon ein ganz schön besonderes Spiel gelungen.

Dadurch, dass die runden Zahlenkarten entfernt wurden, ergibt sich, dass jede ausliegende Karte - außer den

Schnapszahlen - "getwistet" werden kann. Ausgerechnet die Schnapszahlen nicht, die so viele Minuspunkte bringen.

 

Auch der taktische Anspruch des Spiels ist nicht zu unterschätzen. Gerne nehme ich einmal eine Reihe mit vielleicht

nur wenigen Minuspunkten, wenn die Reihe sich in einem Zahlenbereich bewegt, wo ich mit meinen Karten nicht lange

mithalten könnte und eröffne frech mit einem anderen, für mich besseren Zahlenwert eine neue Reihe. Ach wie schön,

wenn ich Karten für das "Twisten" auf der Hand halte. Da es nur eine Karte gibt, die jeweils zum "Twisten" passt, kann

mir diese auch nicht genommen werden. Doch ist der Moment, wann ich diese Karte "twiste" nicht leicht zu finden.

Nimmt zwischenzeitlich ein anderer Spieler die Reihe, sind meine Pluspunkte verschwunden. Spiele ich die Karte aber

zu früh, verpasse ich die Chance, auch einmal eine Runde mit "twisten" zu überspringen, wenn ich den richtigen

Zahlenwert nicht auf der Hand habe und vielleicht dann die Reihe nehmen müsste.

 

Es sind Spielkarten und dies bedeutet, es hängt auch vieles einfach vom Glück ab. Aber ein geschicktes Spielen

kann einige Vorteile bringen und über mehrere Spiele wird das Glück nach meiner Meinung ausgeglichen.

 

"Take That" - wie der Name schon sagt, animiert das Spiel dazu, es zu kaufen und ich gebe dafür meine Empfehlung.

Es macht Spaß und lässt sich sehr gut mit zwei Personen spielen, für die auch noch eine Profivariante angeboten wird.

 

 

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