isleofskye

Startspieler

Brett- und Kartenspiele

Lege- und Bietspiel

für 2 - 5 Spieler

Verlag: Lookout Spiele

Spielzeit: ca. 60 Minuten

Alter: ab 8 Jahren

Autoren: Alexander Pfisten

Andreas Pelikan

Inhalt:

 

1 Spielplan

16 Wertungskarten

78 Landschaftsplättchen

1 Stoffbeutel

5 Spielsteine

5 Abwurfmarker

5 Sichtschirme

1 Rundenmarker

1 Startspielerstein

80 Münzen

 

Pressemitteilung:

 

Die Isle of Skye gilt als eine der schöns­ten Land­schaf­ten der Welt: Wei­che Sand­strände, sanft Hügel­land­schaf­ten und ein­drucks­volle Gebirge sind atem­be­rau­bend und fas­zi­nie­ren jeden.

 

In die­sem Lege­spiel für 2 bis 5 Spie­ler ver­kör­pern die Spie­ler die Anfüh­rer eines der fünf tra­di­tio­nel­len Clans. Die Spie­ler erschaf­fen ihr eige­nes klei­nes Reich, um damit die benö­tig­ten Sieg­punkte zu errin­gen. Aber in jeder Par­tie sind nur 4 der ent­hal­te­nen 16 Wer­tungs­kar­ten im Spiel. Dadurch wird jede Par­tie anders und in den abwechs­lungs­rei­chen Par­tien sind unter­schied­li­che Tak­ti­ken und Stra­te­gien gefordert.

 

Dabei ist es immer gut, genug Geld zu haben. In jeder Runde kön­nen die Spie­ler eines der Plätt­chen eines Mit­spie­lers kau­fen. Geheim legen alle Spie­ler gleich­zei­tig die Preise der von Ihnen ange­bo­te­nen Teile fest. Ein hoher Preis kann zu Wohl­stand und dem drin­gend benö­tig­ten Geld füh­ren. Falls sich aber kein Käu­fer für das ange­bo­tene Plätt­chen fin­det, muss der Anbie­ter das Plätt­chen selbst in sein Reich ein­bauen und das ein­ge­setzte Geld abge­ben. Dies führt zu inter­es­san­ten Ent­schei­dun­gen, denn nicht immer liegt der Preis eines Plätt­chens klar auf der Hand.

 

Bei Spie­lende gewinnt der Spie­ler, der am meis­ten Sieg­punkte erreicht hat, nicht unbe­dingt der reichste Spieler!

Der Spielplan mit Punkteanzeiger wird in die Tischmitte gelegt.

Dann werden aus 16 Wertungsplättchen vier Stück zufällig gezogen und auf den vorgegebenen Feldern des Spielplans ausgelegt. Diese Wertungsplättchen zeigen die vier Ziele, die es in diesem Spiel zu erreichen gibt. Dabei spielt auch die Reihenfolge der Plättchen eine Rolle, da jedes Wertungsplättchen auch mehrfach bewertet wird.

 

Der Rundenstein kommt auf das erste Feld der Rundenleiste.

Nach sechs Runden gewinnt der Spieler, der die meisten Siegpunkte erhalten hat. Jede Spielrunde besteht aus folgenden Phasen:

 

1. Einkommen

2. Plättchen ziehen und Preise festlegen

3. Plättchen entfernen

4. Plättchen kaufen

5. Bauen

6. Rundenende und Wertung

 

Jeder Spieler erhält noch einen Sichtschirm, ein Startburgplättchen und einen Abwurfmarker.

Zu Anfang erhält jeder Spieler Einkommen: Für seine Burg erhält man 5 Gold. Für jedes Plättchen mit Whiskyfässern, das über eine Straße mit der eigenen Burg verbunden ist, erhält man 1 zusätzliches Gold. Ab der dritten Runde erhält man noch weiteres Gold für jeden Mitspieler, der mehr Siegpunkte hat, also sich auf der Wertungsleiste vor dem eigenen Spielstein befindet.

 

Danach zieht jeder Spieler drei Landschaftsplättchen aus dem Stoffbeutel, die er vor seinen Sichtschirm legt. Hinter dem Sichtschirm platziert er jetzt sein Abwurfmarker gegenüber dem

Landschaftsplättchen, was er später auf den Ablagestapel legen will. Weiterhin legt er Goldbeträge gegenüber den Landschafts- plättchen, die er gerne verkaufen möchte. Alles hinter dem Sichtschirm so, dass die Mitspieler die Goldbeträge oder den Abwurfmarker nicht sehen können.

Wenn dies jeder Spieler gemacht hat, wird der Sichtschirm entfernt. Dann werden zuerst bei allen Spielern das eine Landschafts- plättchen abgeworfen, das mit dem Abwurfmarker gekennzeichnet wurde. Beginnend mit dem Startspieler können nun alle Spieler

ein Landschaftsplättchen von einem Mitspieler kaufen. Dazu zahlt er einfach den Betrag, den der Mitspieler für dieses Landschafts- plättchen hingelegt hatte. Der Mitspieler bekommt seinen Einsatz und den Goldbetrag des Mitspielers in seinen Vorrat. Der Spieler erhält dafür das Landschaftsplättchen. Wer nichts kaufen will, passt einfach. Hat jeder die Kaufmöglchkeiten genutzt, ist diese Kaufrunde beendet. Spieler, die noch eigene Landschaftsplättchen vor sich liegen haben, nehmen den dort von ihnen hingelegten

Goldbetrag und zahlen ihn in die Kasse. Dafür dürfen / müssen sie ihr Landschaftsplättchen behalten.

 

Nun bauen alle Spieler gleichzeitig die erworbenen Landschaftsplättchen (eigene und gekaufte) ihn ihre Landschaft ein.

Dabei gelten folgende Legeregeln: Ein neues Plättchen muss mit mindestens einer Kante an einem Plättchen der eigenen Auslage

angelegt werden. Dabei müssen angrenzende Kanten die gleiche Landschaft (Weideland, Gebirge, Wasser) aufweisen.

Straßen müssen nicht fortgesetzt werden. Für einige Wertungen sind abge­schlossene Gebiete wichtig. Ein Gebiet ist abgeschlossen,

wenn es komplett von anderen Gebieten umgeben ist. Straßen gelten nicht als Grenzen.

 

Alle Spieler erhalten Siegpunkte gemäß der Wertungsplättchen dieser Runde. Diese sind auf derRundenleiste durch die Buchstaben

A bis D gekennzeichnet. Pro Siegpunkt setzen die Spieler ihren Spielstein auf der Wertungsleiste ein Feld vor.

Jedes Wertungsplättchen wird nur drei Mal im Spiel gewertet. Das Startspielerplättchen wechselt im Uhrzeigersinn. Der neue Startspieler setzt den Rundenmarkerein Feld weiter. Nach der letzten Runde erfolgt noch eine Schlusswertung.

 

Beim Ziehen der Landschaftsplättchen können auch Schriftrollen gezogen werden. Hat ein Spieler am Ende des Spiels Schriftrollen

vor sich liegen, geben diese für bestimmte Ziele Extrapunkte.

 

Wer nach der Schlusswertung die meisten Siegpunkte hat, gewinnt das Spiel.

 

Bewertung

 

"Isle of Skye" hat mit Carcassonne nur gemeinsam, dass Plättchen gezogen und angelegt werden. Das wars!

Ansonsten ist "Isle of Skye" ein ganz eigenständiges Spiel - mit ganz anderen Voraussetzungen.

 

Nahezu wunderbar ist es, dass von den 16 Wertungskärtchen vier Kärtchen gezogen werden. Wenn ich in Mathematik nicht geschlafen habe, ergeben sich daraus 43.680 verschiedene Kombinationen an Spielzielen. Gut, das ist überschaubar - wenn man jeden Tag ein Spiel spielt, ist nach 119 Jahren schon wieder das gleiche Spiel zu erwarten.

 

Falls ich hier einen Rechenfehler begannen habe, entschuldige ich mich mal gleich vorweg. Nebenstehend der Video von der

Jury "Spiel des Jahres".

Die gezogenen Landschaftsplättchen so in seinen Clan einzubauen, dass die Spielziele der Wertungsplättchen optimal erreicht werden, ist eine Herausforderung. Die aber schon damit beginnt abzuschätzen, welchen Geldbetrag ich für mein Landschaftsplättchen hinter dem Sichtschirm verstecke, damit ich es möglichst selbst behalten kann.

 

"Isle of Skye" fällt durch zwei wesentliche Punkte besonders auf: Eine glasklare Spielanleitung, mit einfachen Spielregeln und jede

Menge Spielspaß! Jeder Spielzug muss gut überlegt werden. Am besten hat uns das Spiel mit 4 und 5 Spielern gefallen. Mit drei

Spielern ist es auch gut spielbar. Bei zwei Spielern fehlt etwas die Würze - ist aber auf jedem Fall auch gut spielbar.

 

Und nicht zuletzt hat "Isle of Skye" den Kritikerpreis von der Jury "Spiel des Jahres 2016" erhalten.

Eine gute Entscheidung der Jury - für ein sehr gutes Spiel.

 

Statistik seit 07.03.2015

Impressum Datenschutzerklärung Copyright © All Rights Reserved