fungi

FUNGI

 

Kartenspiel für 2 Personen

Verlag: Pegasus Spiele

Spielzeit: 20 - 40 Minuten

Alter : ab 10 Jahre

Autoren: Brent Povis

Spielablauf:

 

Acht Karten von insgesamt 86 Waldkarten werden offen ausgelegt. Davon kann der Spieler, der an der Reihe ist, Karten nehmen. Direkt nehmen kann er die ersten beiden Karten der Reihe.

 

Ab der dritten Karte der Reihe kostet es einen Stock (ab vierter Karte zwei Stöcke usw.), den der Spieler im Austausch von Pilzen gleicher Art erhalten kann.

 

Sammelt der Spieler von den neun verschiedenen Pilzsorten mindestens drei Karten gleicher Sorte, kann er diese in einer Pfanne braten und erhält dafür am Spielende Punkte. Butter oder Cidre, die auch in der Auslage gefunden werden können, erhöhen die Punkte beim Braten.

 

Zu Anfang erhält jeder Spieler eine Pfanne. Weitere Pfannen findet er in der Auslage der acht Karten - dem Wald. Findet er dort Mondkarten, kann er diese gegen Nachkarten, d.h. Bonuspilze austauschen. Findet der Spieler Körbe, legt er diese offen vor sich aus und kann damit seine Handkartenanzahl erhöhen.

 

Dies ist auch der Knackpunkt im Spiel. Ständig steht der Spieler im Konflikt der begrenzten Handkartenanzahl.

Die vorhandenen Pilze auf der Hand braten? oder lieber noch warten, um mehr Punkte zu erzielen?

Der Fliegenpilz ermöglicht einem zwar, die Karten wieder auf vier Karten (mit Körbe mehr) zu reduzieren, aber dann muss sich auch von vielleicht benötigten Karten getrennt werden.

 

Sobald ein Spieler einen von fünf möglichen Aktionen gemacht hat: eine Karte aus dem Wald nehmen, alle Karten vom Verwesungsstapel nehmen, drei oder mehr Pilze braten, zwei oder mehr Pilze in Stöcke tauschen oder eine Pfanne auslegen, wird die Waldreihe nach rechts verrückt, nachdem

die erste Karte der Reihe auf einen Verwesungsstabel gelegt wird.

 

Dort können bis zu vier Karten

liegen, die sich ein Spieler komplett nehmen kann, wenn es denn die Handkartenanzahl erlaubt. Dann wird die Reihe von links wieder komplett auf acht Handkarten aufgefüllt. Sind alle

Waldkarten verteilt endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel

Bewertung.

 

Die Grafik der Spielkarten lässt keine Wünsche offen. Die Spielanleitung

ist zwar umfangreich aber übersichtlich. Das Spiel ist schnell gelernt,

obwohl die Mechanismen im ersten Moment komplex erscheinen.

 

Die Frage, die auftauchen könnte ist: wie hoch ist der taktische Anspruch

des Spiels oder besser: alles Glücksache oder führt Denken zum Erfolg?

Diese Frage ist aber bei diesem Spiel schwer zu beantworten. Es kommt

auf die Kartenauslage an. So manchmal sind einem die Hände gebunden. Wenn nur Körbe, Pfannen, Fliegenpilze in der Auslage zu finden sind, begrenzt dies die Aktionsmöglichkeiten ernorm und so manche tolle Pilzsorte sieht sich auf dem Verwesungsstabel wieder, den der Spieler aber eventuell wegen der Handkartenbegrenzung nicht nehmen kann.

 

Aber zu schreiben, dass überhaupt kein taktischer Anspruch vorhanden

wäre ist auch falsch. In dem meisten Runden musste schon gut geplant

werden, wie der nächste Spielzug aussehen muss und letztlich gebe ich

aus diesem Grund auch die Bewertung: Daumen hoch! Die schönen Spielkarten, Spielspannung durch die begrenzten Handkartenanzahl, der ständig wechselnde Wald und das gelungene Thema machen das Spiel

zu einem immer wieder gerne gespielten Kartenspiel.

 

Auch wenn ein Spieler in einem Spiel einmal den Eindruck gewinnt, dass er wenige Chancen hatte, das Spiel zu gewinnen, kann mit ca. 30 Minuten Spielzeit eine erneute Partie wieder alles anders erscheinen lassen.

 

 

Startspieler

Brett- und Kartenspiele

Kartenspiel

Statistik seit 07.03.2015

Impressum Datenschutzerklärung Copyright © All Rights Reserved