codenames

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Brett- und Kartenspiele

Codenames

 

Wortspiel für 2 - 8+ Spieler

Verlag: Heidelberger

Spielverlag

Spielzeit: ca. 15 Minuten

Alter: ab 14 Jahren

Autor:Vlaada Chvátil

Inhalt:

 

16 Agentenkarten

1 Karte Dopppelagent

7 Karten unbeteiligte Zuschauer

1 Karte Attentäter

40 Codekarten

1 Spielregel

1 Standfuß

1 Sanduhr

200 Karten mit 400 Codenamen

Pressemitteilung:

 

Nur die Geheimdienstchefs kennen die Identitäten ihrer Agenten.

 

Ihre Teammitglieder sehen lediglich 25 Codenamen.

Jedes Team will das erste sein, das Kontakt zu allen seinen eigenen Agenten aufnimmt.

Der Geheimdienstchef gibt Hinweise in Form einzelner Wörter, die in Zusammenhang mit mehreren Wörtern auf dem Tisch stehen. Tippt sein Team auf einen Agenten der Gegenseite, hat es dieser einen Vorteil verschafft. Tippt es auf den Attentäter, hat es sofort verloren.

Spielablauf:

5 x 5 Kärtchen mit Codenamen, die beidseitig bedruckt sind, werden offen in die Tischmitte ausgelegt. Es werden zwei Teams gebildet.

Einer aus jedem Team wird zum Spielleiter ernannt. Die beiden Spielleiter erhalten eine Codekarte, die in einen Standfuß gestellt wird.

 

Ein Team ist Rot und das andere Team Blau. Beide Spielleiter sehen jetzt auf der Codekarte in jeweils ihrer Farbe, an welcher Position die Wortkarten liegen, die für ihr Team erraten werden müssen.

Jetzt gilt es einen Überbegriff und eine Zahl vom Spielleiter zu nennen, der damit möglichst viel der eigenen Wortkarten umschreibt. Die Zahl gibt an, wie viele Wortkarten er mit diesem Überbegriff umschreiben will.

 

Die Spieler in seinem Team müssen nur erraten, welche Wortkarten dies betrifft. Das Team nennt nun einzelnen die Wortkarten. Sind sie richtig erraten, legt der Spielleiter ein Agentenkärtchen in seiner Spielfarbe auf die Wortkarte. Dann raten die Spieler weiter oder höhren auf, wenn sie unsicher sind, ob noch weiter Wortkarten zutreffen.

 

Das Team darf immer nur einen Tipp mehr abgeben, wie der Spielleiter

als Zahl genannt hat.

Errät das Team leider ein falsches Wort, kann dies drei Auswirkungen haben. Das Wort kann vom gegnerischen Team sein - dann legt der Spielleiter vom Gegener eine Agentenkarte seiner Farbe auf das Wort und der Gegner ist sofort an der Reihe.

Das Wort kann aber auch ein unbeteiligter Zuschauer sein. Dann wird eine graue Karte auf das Wort gelegt und der Gegner ist ebenfalls wieder sofort an der Reihe. Ein Wort wird auf der Codekarte aber mit einem schwarzen X gekennzeichnet.

Nennt das Spielerteam dieses Wort, finden sie den Attentäter und das Team hat sofort das Spiel verloren.

 

Ansonsten gewinnt immer das Team das Spiel, das zuerst alle Worte gefunden hat.

 

Zum Beispiel werden die Worte auf der Codekarte des Spielleiters angezeigt: Laser, Doktor, Gesicht, Pflaster

und noch weiter Wörter. Er entscheidet sich dafür: Augenarzt 4 zu sagen. Ein Augenarzt ist auch ein Doktor und der macht auch Laserbehandlung am Auge, das im Gesicht ist und anschließend mit einem Pflaster abgedeckt wird.

 

Wenn es nur immer so einfach wäre. Es dürfen keine Überbegriffe genannt werden, die schon als Wort auf den Karten stehen. Da ist wirklich Kreativität gefordert, aus den einzelnen Wortgruppen einén tollen Überbegriff zu finden und als wäre dies nicht genug, sollte der Spielleiter auch noch darauf aufpassen, dass sein Überbegriff nicht mit anderen Wortkarten kollidiert und sein Team auf die falsche Spur führt.

 

Nach mehreren Runden gewinnt das Team, welches die meisten Spiele gewinnen konnte.

Bewertung.

 

Ich mag weniger gerne Wortspiele. Ich mag überhaupt keine Partyspiele.

Die eher zweckmäßge Austattung kann auch nicht als großer Pluspunkt angesehen werden.

Tja ... warum gebe ich denn da 10 volle Punkte?

 

Wer mit diesem Spiel erst einmal angefangen hat, kann nicht mehr damit aufhören.

So viel Spaß in einer Spielrunde - einmal sogar über mehr als 10 Stunden Spielzeit, über zwei Tage verteilt, hatten wir schon lange nicht mehr. Es wird herzhaft gelacht, sich über den Ideenreichtum der Wortschöpfungen gewundert und mit den Spielleitern gefreut, wenn ein passender Überbegriff gefunden wurde. Auch ein überzeugtes Deuten auf ein Wort, was den Attentäter beinhaltet, führt zu allgemeinen Belustigung.

 

Das Spiel lässt sich hervorragend mit vier Spielern spielen. Mit zwei und drei Spielern gibt es eine Variante, die aber keinen richtigen Spaß macht.

 

"Codenames" ist absolut für Spieler zu empfehlen, die Spaß an Partyspielen und / oder Wortspielen haben .... oder die wie ich selbst, so etwas bisher eher abgelehnt haben. Ein tolles Spiel mit Suchtfaktor.

 

 

 

 

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