BeastyBar

Startspieler

Brett- und Kartenspiele

Beasty Bar

 

Kartenspiel für 2 - 4 Spieler

Verlag: Zoch Verlag

Spielzeit: ca. 20 Minuten

Alter: ab 8 Jahren

Autor: Stefan Kloß

Inhalt:

 

48 Spielkarten (12 pro Spieler)

1 Übersichtsblatt

1 Heaven´s Gate Karte

1 Rauswurfkarte

1 Beasty Bar Karte

1 DAS WAR´S Karte

Pressemitteilung:

 

Diese Bar ist legendär. Hohe Tiere reißen sich um jeden Platz. Und kleine erst recht. Da wird gedrängelt und sogar am Vordermann geknabbert – mit Klauen, Pranken und einer ganz persönlichen Duftnote. Nicht nur Kängurus machen große Sprünge. Es kann auch hilfreich sein, ein paar kräftige Affen antanzen zu lassen. Aber vermutlich hat ja schon wieder so eine durchgeknallte Robbe Eingang und Ausgang vertauscht …

 

Ein bissiges Kartenspiel – nicht nur für Partylöwen!

Rezension:

 

Jedem Spieler stehen zwölf Spielkarten mit den Werten 1 - 12 zur Verfügung, die er mischt und davon vier Karten auf die Hand nimmt. In der Tischmitte liegen zwei Karten: die Heaven´s Gate und die Rauswurfkarte. Dazwischen wird Platz für fünf Auslagenkarten gelassen - die Drängelmeile. Unter der beiden ausliegenden Karten werden noch die Beasty Bar Karte und die DAS WAR´S Karte gelegt. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele eigene Spielkarten in die Beasty Bar zu bringen.

 

Der Türsteher der Beasty Bar ist unbestechlich. Keiner wird einfach so in diese Bar gelassen. Nur mit seiner stoischen Ruhe ist es zu erklären, dass erst einmal fünf Gäste vor der Tür stehen müssen, bevor er entscheidet, wer den Einlass in die legendäre Bar erhält. Sobald aber fünf Spielkarten in der Drängelmeile anwesend sind, werden die ersten beiden Tiere bevorzugt. Der Letzte in der Reihe bekommt eine grundsätzliche Absage und muss auf der Rauswurfkarte eine neue Bar anvisieren.

 

Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass alle Tiere versuchen, möglichst vorne am Türsteher zu stehen und dabei geht es nicht immer sanft zu.

 

Kaum hatte das Känguru zwei Tiere übersprungen und sich in die konfortablen erste Stelle gesetzt, frisst das Krokodil die gesamte Reihe komplett auf und schaut dem Türsteher direkt in die Augen. Kaum zu glauben, dass ein kleiner Papagei das Krokodil verjagen kann und das ein Zebra in der Reihe erst einmal vor Nilpferden und Krokodilen schützt. Mit Schlange und Giraffe wird die Reihe auf vier Tiere ergänzt und schon glaubte jeder zu wissen, wer in die Bar kommt. Doch dann erfindet die Robbe den Einlass neu und tauscht kurzerhand den Türsteher mit der Rauswurfkarte aus und marschiert gemütlich in die Beasty Bar.

 

Wer kann jetzt noch sagen, was passiert. Immer wieder verschieben Tiere die Reihe und es gibt auch Tiere, die dies ständig machen. Immer wenn eine Tierkarte gelegt wird, schaut der Spieler nach, ob es Karten mit einer permanenten Aktion gibt, die dann auch sofort erneut ausgeführt wird.

 

Der Kampf um den Einlass in die begehrte Beasty Bar beginnt immer wieder neu.

Nachdem ein Spieler eine seiner Tierkarten gespielt hat, zieht er von seinem Kartenstapel eine neue Karte. Sobald alle Tierkarten gespielt wurden, ist das Spiel beendet.

 

Jede Tierkarte hat eine bestimmte Aktionsmöglichkeit. Die Spieler versuchen, im richtigen Moment die Aktionen einszusetzen, um die Tierkarten der eigenen Farbe in die Bar zu bekommen. Der Spieler, der die meisten Tierkarten in die Bar brachte, gewinnt das Spiel. Haben mehrere Spieler die gleiche Anzahl, gewinnt der Spieler, der die Karte mit dem niedrigsten Wert in die Bar bringen konnte.

 

Die Werte der Karten spielen beim Auslegen eine wichtige Rolle. Das Stinktier vertreibt die Tiere der beiden stärsten Tierkarten.

Die Schlange liebt die Ordnung und sortiert alle Karten nach Kartenwerte. Das Nilpferd drängelt sich an allen schwächere Tieren vorbei. Durch die vielen Aktionsmöglichkeiten und die permanenten Aktionen verändert sich die Reihe immer wieder neu. Da der Spieler immer vier Karten auf der Hand hat, stehen ihm auch nicht immer alle seine Tierarten zur Verfügung. Also: Wer das Spiel gewinnen will, muss schon tierisch viel Glück haben.

Mittlerweile gibt es auch eine Erweiterung: Beasty Bar - New Beasts in Town. Mit New Beasts in Town lassen sich dort nun zwölf weitere "Biester" blicken, die entweder für sich oder auch in Kombination mit dem Grundspiel spielen lassen und dem Spiel neue Aktionsmöglichkeiten bietet.

Bewertung.

 

Die Spielrunde lacht, flucht und staunt. Erst nach einigen Spielrunden sind einem die einzelnen Aktionsmöglichkeiten so richtig aufgegangen. Nur wer sehr gut überlegt wird gewinnen - würde ich gerne schreiben - aber das Spiel ist mehr oder weniger glücksabhängig. Welche Karten habe ich gerade auf der Hand und was bietet die momentane Auslage. Aber noch wichtiger, wie werden meine Mitspieler alle meine Pläne über den Haufen werfen. Da ist ein geplantes Spiel kaum möglich, wobei noch zu schreiben wäre, dass hier und da auch überlegt werden muss, welche Karte nun wohl die beste Karte ist. Es gelingt mir zwar nicht so gut, aber wer das Spiel extrem gut spielen will, wird sich auch die schon gespielten Karten merken wollen und danach seine Entscheidungen ausrichten. Aus diesem Grund auch eine Bewertung von 8 Punkten. Das Spiel machte uns viel Spaß! Es ist kommunikativ und spannend. Mit einer Spielzeit von 20 Minuten sind mehrere Partien schon vorausprogrammiert. Die Spielausstattung ist sehr schön. Die Spielkarten sind großformatige Spielkarten mit richtig schönen Zeichnungen. Für zwei Spieler ist das Spiel gut spielbar, sogar etwas taktischer als mit mehr Personen, da die gespielten Karten klarer sind. Das Spiel macht aber mit 3 oder 4 Spielern mehr Spaß. Die einzelnen Spielelemente passen sehr gut zusammen.

Statistik seit 07.03.2015

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